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NRW-Subventionen zur Stärkung der Infrastruktur:

Unternehmer Rat Hagen spricht sich für klare Prioritätenliste für Investitionen aus

veröffentlicht am 27. Oktober 2025

    Der Unternehmer Rat Hagen begrüßt die Finanzspritze von 109,3 Millionen Euro, die in den nächsten zwölf Jahren aus dem Investitions-Programm „Nordrhein-Westfalen-Plan für gute Infrastruktur" nach Hagen fließen sollen. Gleichzeitig spricht er sich für einen klaren Investitionsplan aus, damit die Mittel möglichst zielführend eingesetzt werden können. „Die Begehrlichkeiten werden jetzt groß sein. Daher sind Rat und Verwaltung in der Verantwortung, umgehend nach der konstituierenden Sitzung Handlungsschwerpunkte zu definieren und eine Prioritätenliste zur Verwendung der Gelder zu erstellen“, erklärt Winfried Bahn und betont in diesem Zusammenhang auch die Notwendigkeit, im Rahmen eines Gesamtinvestitionsplans sämtliche Ausgaben zur Behebung des Investitionsstaus zu ermitteln: „Nur wenn wir das Gesamtvolumen aller notwendigen Ausgaben im Blick haben, können wir die zusätzlichen Mittel sinnvoll einsetzen. Dass diese bei Weitem nicht ausreichen werden, um die Infrastruktur auf Stand zu bringen, dürfte dabei schnell klar werden. Daher darf man sich jetzt nicht nur auf die Zuschüsse verlassen“, so Winfried Bahn, Initiator des Unternehmer Rat Hagen.

    Die Schwerpunkte zur Verwendung der Mittel sind seitens der Landesregierung bereits definiert: 50 Prozent sollen für Ausgaben in die Bildungsinfrastruktur, 20 Prozent in energetische Sanierungen eingesetzt werden. Die restlichen 30 Prozent können flexibel für weitere Investitionen genutzt werden wie zum Beispiel in Verkehrsinfrastruktur, Digitalisierung oder öffentliche Sicherheit. „Von den jährlich bereitgestellten 9,1 Millionen Euro stehen also lediglich 2,7 Millionen Euro im Jahr zur freien Nutzung zur Verfügung. Auch in Summe mit den aus dem städtischen Haushalt vorgesehen Mitteln wird damit der Bedarf allein bei der Verkehrsinfrastruktur nicht gedeckt werden können. Umso wichtiger ist es, dass sich die Stadtspitze frühzeitig und intensiv mit der Frage beschäftigt, wo der Bedarf besonders hoch ist und wie die Mittel zielführend eingesetzt werden können“, betont Winfried Bahn.